Gemeinde Arrach

Landkreis Cham

 
 

Aktuelles aus dem Rathaus


A C H T U N G
!!! Wassernotstand im Gemeindebereich Arrach !!!

In den letzten Tagen hat sich die Trinkwassersituation in Arrach nochmals dramatisch verschlechtert. Aus diesem Grund ruft die Gemeinde Arrach den sofortigen Wassernotstand aus. Dies bedeutet, dass Verstöße gegen das Wasserspargebot (Autowaschen, Blumengießen usw.) ggf. geahndet werden können. Trotz mehrmaligen Aufrufes in der Presse gibt es leider immer noch uneinsichtige Abnehmer, welche kostbares Trinkwasser beispielsweise zum Autowaschen verwenden. Sollte sich die Situation nicht verbessern, müsste in absehbarer Zeit eine Versorgung mit Tanklastern erfolgen. Dies würde jedoch auch eine Erhöhung der Wasserpreise, die Erfordernis, Trinkwasser abzukochen usw. bedeuten. Daher fordern wir alle Bürgerinnen und Bürger nochmals auf, den Wasserverbrauch weitestgehend einzuschränken.

 

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

 

 

Gemeinde Arrach

Sepp Schmid
1. Bürgermeister

 





Eingeworfenes Fenster im Toilettenhäuschen Seepark      


Erneut Vandalismus von Jugendlichen


Die Gemeinde Arrach kommt nicht zur Ruhe. Wiederholt hat sich ein Akt von Vandalismus in einer ihrer öffentlichen Einrichtungen zugetragen. Am Dienstagabend wurde bei einer Polizeikontrolle wieder einmal eine Gruppe von rund zehn Jugendlichen (vorwiegend aus dem Gemeindebereich Lam) im Arracher Seepark aufgescheucht. Die Bande konnte jedoch flüchten und entsorgte dabei ihre Wodka-Flaschen im nahen Fluss Regen. Weitere „Hinterlassenschaft“ war ein eingeworfenes Fenster im Toilettenhäuschen.                                                                                                                           

Bürgermeister Sepp Schmid ist fassungslos und will hart durchgreifen. Er fragt sich, ob die Eltern der betreffenden Jugendlichen auch wissen, dass ihre Sprösslinge während der Woche bis in die Nacht hinein Saufgelage mit Vandalismus und Brandstiftung im Seepark veranstalten. Unter dem Einfluss der Gruppe werden Heranwachsende oft zu einem unkontrollierten kollektiven Verhalten gedrängt. Nicht selten wird dieser Effekt durch Alkohol noch verstärkt.







Fahrt entlang der bayerisch-böhmischen Grenze          


Aktionsbündnis Künisches Gebirge lädt besonders Familien mit Kindern zur Mitreise ein – Kennenlernen der beiden Länder soll intensiviert werden 


Das Aktionsbündnis Künisches Gebirge und das Gemeindebündnis DSO Úhlava laden im Rahmen des Projektes „Familienleben auf beiden Seiten der Grenze“ ein zum Ausflug entlang der böhmisch-bayerischen Grenze am Samstag, 27. Oktober, um die Nachbarn besser kennenzulernen. Im Jahr 2002 schlossen sich fünf bayerische Gemeinden des Landkreises Cham (Arrach, Eschlkam, Lam, Lohberg und Neukirchen b. Hl. Blut) sowie sechs tschechische Gemeinden aus den Landkreisen Klatovy und Domazlice zum grenzüberschreitenden Aktionsbündnis Künisches Gebirge zusammen. Die bayerischen Mitglieder des Aktionsbündnisses sind im Einzelnen die Gemeinden Arrach, Eschlkam, Lam, Lohberg und Neukirchen b. Hl. Blut, auf tschechischer Seite die Orte Chudenín, Dešenice, Hamry, Nýrsko, Strážov und Všeruby. Im Mai 2006 wurde zusätzlich die Stadt Janovice nad Úhlavou (Partnergemeinde von Arrach) in das Aktionsbündnis mit aufgenommen.              

                  


In einem regionalen Entwicklungskonzept legten die beteiligten Gemeinden in gemeinsamer grenzüberschreitender Zusammenarbeit fünf prioritäre Handlungsfelder fest, die die Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Bündnisregion bilden sollten. Konkret einigte man sich auf die Handlungsfelder „Freizeit und Erholung/Tourismus“, „Ländliche Entwicklung/nachhaltige Land- und Forstwirtschaft“, „Umwelt- und Naturschutz“, „Humanressource – Soziales/Bildung, Kunst und Kultur“ und „Informations- und Kommunikationsstrukturen“.  Grundsätzlich herrscht auf beiden Grenzseiten große Zufriedenheit über die bisherigen Erfolge des Aktionsbündnisses. Gerade im Kulturbereich hat sich ein reger Austausch entwickelt, der zu enger Kooperation und der Intensivierung des freundschaftlichen Verhältnisses geführt hat. Zudem wurden die Qualität und Regelmäßigkeit der grenzüberschreitenden Gesprächstreffen hervorgehoben, so dass an diesem Austausch weiterhin festgehalten werden sollte.                    


Das vielschichtige Programm der interessanten Fahrt ist besonders für Familien mit Kindern geeignet. Es werden dabei interessante Orte und Plätze besucht und durch Führungen Wissenswertes über die Grenzregion vermittelt. Programm: Besichtigung Markt Všeruby, Wallfahrtskapelle Tannaberg; Besuch der Schule Chudenín; Besichtigung mit Führung am Stausee Nýrsko; Besuch im Haus der Kinder und Jugendlichen Nýrsko; Vorführung von Verzierung von böhmischen Lebkuchen; Besichtigung Burg Klenová; Kinder-Klöppeln-Schule in Strážov.                                                                      


Anmeldung erforderlich in der Tourist-Info Lam unter tourist@lam.de, Telefonnummer (0 99 43) 777. Nähere Informationen in der Tourist-Info Lam oder bei Jana Dirriglová, mobil 00420 777617735. Die Teilnahme ist kostenlos, incl. Eintritte, Brotzeit und Busfahrt. Besonders geeignet für Familien mit Kindern. Zustiegsmöglichkeiten sind an den Bushaltestellen: 7 Uhr in Lohberg/Gemeindeverwaltung, 7.15 Uhr in Lam/Marktplatz, 7.30 Uhr Neukirchen b. Hl. Blut/Marktstraße bei der Schule, 8.10 Uhr Eschlkam/Gasthof Zur Post. Aus den gemeinsamen Erlebnissen wird ein zweisprachiger Kalender erstellt. Dieses Projekt ist gefördert aus dem Dispositionsfond Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014 – 2020, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung. 







Lauter Einser-Absolventen                                                                      

Gemeinde Arrach ehrte sieben junge Bürger – Ehre für die Elite aus den Schulen


Lebenslang lernen und Talente nutzen – dieser Rat der Laudatoren begleitete sieben Absolventen von Schulen, Berufsschulen und weiterführenden Schulen bei der diesjährigen Schülerehrung im Rathaus der Gemeinde Arrach. Mit ausgezeichneten Abschlusszeugnissen und einem Notendurchschnitt unter 2,0 haben die Schüler, Auszubildenden und Studenten den Grundstock für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde wurden sie dafür von Bürgermeister Sepp Schmid, seinen Stellvertretern Toni Münsterer und Thomas Weber sowie dem Jugendbeauftragten Daniel Schmid für ihre Spitzenleistungen geehrt. Die Einladung erging an alle Schüler und Absolventen, die im beendeten Schuljahr einen Abschluss mit einer 1 vor dem Komma geschafft haben. Die Rekordbeteiligungen (rund 20 zu Ehrende in den letzten Jahren) konnte diesmal nicht gehalten werden, da wegen der neuen Datenschutzverordnung manche Schulen ihre Bestabsolventen nicht mehr weitermelden und eine Eigenmeldung der Schüler aus falscher Bescheidenheit oft unterbleibt.                                                                                                                                                                     

„Jeder ist seines Glückes Schmied“, stellte das Gemeindeoberhaupt eingangs fest und gratulierte mit sichtlichem Stolz auch im Namen des Gemeinderates zu den erbrachten Leistungen. Alle Mühen hätten sich gelohnt und so wurde der gute Leistungsdurchschnitt möglich. Schmid sprach von einem fortwährenden Lernprozess, der nun erst richtig losgehe. Er ermutigte sie, die Chancen auf ihrem kommenden Berufs- und Lebensweg zu nutzen. In diesem Zusammenhang zitierte er Henry Ford, der einmal gesagt hat: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ An die Einser-Schüler gerichtet war die Bitte, nicht zu vergessen, wo sie herkommen, egal, wo es sie hin verschlage. „Nach eurem Schritt in die weite Welt, kommt immer wieder zu uns zurück“, bat Schmid. Auf dem jetzigen Stand stehenzubleiben sei das schlimmste, was einem passieren könne. „Egal, wie digitalisiert die Welt ist: hebt euch noch ein bisschen gesunden Menschenverstand auf. Sagt, was ihr euch denkt und steht dazu“, so die ermunternden Worte des Rathauschefs, der auch den Eltern einen Dank aussprach für die fortwährende Motivierung ihrer Kinder.                                                                                                           


Der Notendurchschnitt von unter 2,0 sei ein super Start in die Zukunft, befand 2. Bürgermeister Toni Münsterer. Nun stünden viele Möglichkeiten offen, den guten Grundstein dazu hätten die Absolventen selbst gelegt. Alleine mit Lernen und Fleiß könne man das nicht schaffen, auch die Eltern hätten ihnen dazu schon etwas mitgegeben. „Das Lernen hört nicht auf“, meinte der Vizebürgermeister, „bei der Geschwindigkeit, wie sich heute alles entwickelt, muss man jeden Tag etwas Neues lernen“. Mit diesen großartigen Leistungen hätten sie eine sehr gute Ausgangsposition für das noch bevorstehende Berufsleben geschaffen.                                                                                             


Gute Ratschläge hatte auch 3. Bürgermeister Thomas Weber parat. Die Welt verändere sich immer schneller, sagte er. Gut am Wandel der Zeit sei, dass egal, welche Schule man besucht hat, alle Wege offenstehen durch ständige Weiterqualifizierung und Zusatzausbildungen. „Bleibt ihr selber, lasst euch nicht verbiegen in eurer Persönlichkeit. Seid stark gegenüber äußeren Einflüssen und vergesst neben Lernen und Ausbildung auch den Spaß nicht“, lauteten die Tipps für die jungen Erwachsenen. Jugendbeauftragter Daniel Schmid brach eine Lanze für das Handwerk und wünschte ebenfalls alles Gute für den weiteren Lebensweg. Nach dem Lob und Respekt für fleißiges Lernen gab es als kleine Anerkennung gab Geldpräsent und eine Freikarte für das Osserbad Lam. Bei der folgenden kleinen „Sitzweil“ mit Sektumtrunk gaben die guten Schüler bereitwillig Auskunft über ihre weiteren Berufswünsche und Zukunftspläne.

  



Die Geehrten und ihre Berufsziele:                                                                                                                                        

- Michael Aschenbrenner (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,10): Physik-Studium an Uni Regensburg                                                                                                                                                                                             

 - Korbinian Wellisch (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,40): Biologie-Studium an Uni Regensburg                                                                                                              


- Barbara Geiger (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,90): Kindheitspädagogik-Studium an Uni Eichstätt-Ingolstadt                                                                                                                                                                                

 - Carolin Weber (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,90): Ausbildung zur Finanzbeamtin am Finanzamt Zwiesel                                                                                                                                                                         

 - Marina Aschenbrenner (Mittelschule Lam/Quali/1,90): Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei ALDI Bad Kötzting                                                                                                                                                                               

  - Milena Traurig (Berufsschule Cham/Kauffrau im Einzelhandel/1,71): Kauffrau im Einzelhandel bei Kappenberger & Braun in Bad Kötzting                                                                                                                                        

 - Lena Hamberger (Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern/Abschluss als Förderlehrerin/1,76): Förderlehrerin an der Grundschule St. Peter in Straubing                                                                                                                                                                                                 


Bild u. Bericht: Regina Pfeffer







Bekanntmachung zur Übertragung der Aufgaben des Standesamtes Arrach auf den Markt Lam - Standesamt Lamer Winkel:

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Aktuelle Meldung zur Waldbrandgefahr:

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Wald-, Wiesen- und Stoppelfeldbränden erheblich gestiegen. Der Landkreis Cham, Landrat Franz Löffler und Kreisbrandrat Michael Stahl bitten daher die Landwirte, vorhandene oder freie Güllefässer mit Löschwasser zu füllen und bereitzuhalten um im Ernstfall schnell ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben.





Trinkwasserknappheit

Aufgrund der seit längerem anhaltenden Trockenheit sind die Quellschüttungen im Gemeindegebiet bereits erheblich gesunken. Daher wird an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Arrach appelliert, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.


Insbesondere ist unnötiges Gießen von Rasen zu vermeiden. Des Weiteren sollte das Waschen von Autos, Motorrädern und sonstigen Fahrzeugen nur in eigens dafür zur Verfügung stehenden Waschanlagen erfolgen. Um trotz der ausbleibenden Niederschläge weiterhin die Trinkwasserversorgung sicherstellen zu können, bittet die Gemeinde um Beachtung und Verständnis.






Arracher reisten nach Janovice                                                                                      

9. Partnerschaftstreffen in Janovice mit Tänzen und Musik


Als eines von einer Vielzahl von grenzüberschreitenden Begegnungsprojekten (Feuerwehrübungen, Festbesuchen, Hilfsaktionen, bayerisch-böhmischen Abenden im Seepark usw.) gehört das alljährliche Partnerschaftstreffen der Bürger aus Arrach und Janovice nad Úhlavou zum festen Bestandteil des prall gefüllten Jahreskalenders beider Gemeindegemeinschaften. Am vergangenen Wochenende war es dann wieder soweit und ein gut gefüllter Bus mit Arracher Bürgern und Vereinsmitgliedern setzte sich in Richtung Tschechien in Bewegung.  


Bürgermeister Michal Linhart als Gastgeber hieß die zahlreichen Gäste und vor allem die deutsche Delegation beim Stadtfest am Feuerwehrzentrum willkommen, das alljährlich um den Namenstag des dortigen Kirchenpatrons Johannes des Täufers mit attraktivem Programm, Unterhaltung und Kulinarik abgehalten wird. Bekannte Blasmusikklänge der Blaskapelle „Lamer Winkel“ (unter der Leitung von Andi Klingseisen) empfingen die eintreffenden Besucher. Mit „Dobrý den, dámy a pánové“ (Guten Tag, meine Damen und Herren) stellte sein Arracher Amtskollege Sepp Schmid seine soliden Tschechisch-Kenntnisse unter Beweis. Für die im Urlaub befindliche Projektmanagerin des Künischen Gebirges, Jana Dirriglova, stellte sich Tomáš Jiřík, Vorsitzender der Feuerwehr Janovice, als Dolmetscher zur Verfügung und führte durch den Nachmittag.

                                                                    

Ein für Auge und Ohr gleichermaßen buntes Programm fesselte die Zuschauer. In glitzernden Kostümen wirbelten drei Kindertanzgruppen unterschiedlichen Alters des Tanzstudios „Millenium Gym“ aus Klattau unter der Leitung von Simona Toman über die Bühne. Während die kleinen (Vorschulalter) in eine Limonaden-Bar entführten, begeisterte eine weitere Gruppe (Schulalter) mit einer energiegeladenen Performance und professioneller Choreografie von „Please Mr. Postman“, gefolgt von den jugendlichen Tänzer/innen, die eine Parodie auf „Barbie und Ken“ tanzten. Für ihren gelungenen Auftritt, der zahlreiche akrobatische Einlagen enthielt, ernteten sie besonders viel Applaus. Aus den Lautsprechern erklang die entsprechende, passende moderne Musik dazu. Das deutsche Pendant dazu stellte die Kindertanzgruppe der „Stoarieda“ Ottenzell dar, die gekonnt mit dem Kikeriki und der Ennstaler Polka aufwarteten. Die Erwachsenentanzgruppe marschierte auf und zeigte mit der Marschierpolka und Jagapolka heimisches Brauchtum. Als Höhepunkt tanzten Kinder und Erwachsene zusammen die Sternpolka. Die Gäste bestens zu unterhalten verstand auch die Blaskapelle „Uhlavanka“ aus Klattau mit Kapellmeister Josef Cerveny, denn die Blasmusik gehört in Böhmen und Mähren zu den musischen Leib- und Magenspeisen wie Bier, Knödel und der Sliwowitz. Dem Publikum gefiels jedenfalls und sie schwangen sogar das Tanzbein oder blieben im Zeichen der Gemütlichkeit noch lange sitzen.     


Die mitgebrachten Spezialitäten aus der Gemeinde (Weißbier und Bratwürste) wurden zu tschechischen Preisen verkauft. Am Grill standen Andreas Baumann und Marco Winter sowie Hermann Zapf an Kasse und Verkauf, während Marian und Tomáš Jiřík am Ausschank arbeiteten. Auch den Spirituosen (alle gestiftet von der Bärwurzerei Drexler) wurde reichlich zugesprochen. Der Gesamterlös des Festes ging an die Jugendabteilung der Feuerwehr Janovice.      


Bevor man wieder die Heimfahrt antrat, gesellte sich noch Bürgermeister Michal Linhart in den Bus. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt (Janovice hat in etwa die selbe Einwohnerzahl wie Arrach, ist jedoch eine Stadt) zeigte er seinen Ort und dessen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen u. a. die besonders sehenswerte Burg Klenová, die frühgotische Kirche Johannes des Täufers aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, Schloss Veseli, ein jüdischer Friedhof, die ehemalige Synagoge (1951 zum Feuerwehrhaus umgebaut) und ein historischer Gasthof am Markt. Der Stadtkern und die Straßen wurden in den letzten Jahren völlig neu saniert.                               


Im Oktober 2009 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen Arrach und Janovice nad Uhlavou unterzeichnet, so dass man im nächsten Jahr schon auf das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft zurückschauen kann. Wie beide Gemeindeoberhäupter anklingen ließen, möchte man dieses Jubiläum in etwas größerem Rahmen begehen. Erste Ideen für eine besondere Umsetzung sind schon in Planung. Das Fest wird wiederum Ende Juni, jedoch an einem Samstag stattfinden. Eine zeitnahe Fortsetzung finden die freundschaftlichen Beziehungen beim „Bayerisch-böhmischen Abend“ im Seepark am 16. August. 


Bericht u. Bilder: Regina Pfeffer





Info zum Wertstoffhof:

Es wird darauf hingewiesen, dass Rasenschnitt derzeit nur während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes abgegeben werden darf. Die Abgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten wird erst nach Fertigstellung der Verbindungsstraße zur Eckstraße möglich sein.

Holzige Gartenabfälle dürfen dauerhaft nur während der Öffnungszeiten abgegeben werden!

Es ist strengstens untersagt, holzige Gartenabfälle außerhalb der Öffnungszeiten über die Mauer des Wertstoffhofes zu entsorgen. Zuwiderhandlungen hiergegen werden verfolgt.





Kostenlose E-Bike-Ladestation in Arrach


Zusätzliches Infrastruktur-Angebot


Der Vormarsch von E-Bikes hält kontinuierlich an. Radfahrer erweitern damit ihre Nutzungsmöglichkeiten und Reichweiten. Wer aber größere Strecken mit dem E-Bike zurücklegen möchte, muss aufpassen, dass dabei nicht der Saft ausgeht. Wer Arrach mit dem E-Bike besucht, kann seine Akkus künftig beim REWE-Markt im Gewerbepark wieder aufladen – einfach und sicher. Marktleiterin Maria Ablöscher hat die Ladestation im Rahmen des Neubaus im Gewebegebiet Arrach bauen lassen. Ab sofort steht nun allen E-Radlern kostenloser Strom für alle Akku-Arten zur Verfügung. Ein eigenes Ladegerät ist nicht erforderlich, die Station erkennt die Akku-Art selbständig. Die erforderlichen Ladekabel kann sich jeder Biker im Markt kostenlos ausleihen.


Beim offiziellen Pressetermin zeigte sich Bürgermeister Sepp Schmid erfreut über die Initiative von Maria Ablöscher. Schmid war mit Geschäftsleiterin Tanja Altmann, Tourist-Info-Leiter Stephan Frisch sowie Mitarbeiterin Maria Meindl vor Ort. „Dieses Angebot stellt eine Bereicherung für die Gemeinde und den Tourismus dar und ist ein toller Zusatzservice für unsere Besucher“, war Schmid überzeugt, der hofft, dass künftig noch mehr E-Bike-Fahrer den Weg nach Arrach finden. Maria Ablöscher gab ihrerseits einige Informationen zur umweltbewussten und serviceorientierten Ladestation. Während der Akku wieder Power bekommt, kann man gemütlich einen Kaffee genießen, sich die Sehenswürdigkeiten des Luftkurortes ansehen oder einen kleinen Museumsbesuch einlegen, denn das Aufladen des Akkus ist nicht an einen Einkauf im Markt geknüpft. Durch das neue System geht das Aufladen sehr schnell. Innerhalb von zwei Stunden ist ein leerer Akku komplett voll.



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer






Bauen, Tüfteln und Entdecken      


Zukunftsprojekt „Technik für Kinder“ zum fünften Mal an der Grundschule Arrach-Haibühl – Nachwuchskräfte für technische Berufe fördern


Fußball lernt man im Fußballverein, Reiten im Reitverein, Musik an der Musikschule – aber wo lernt ein Kind „Technik“? Kinder sind die geborenen Forscher und Entdecker. Offen, neugierig, begeisterungsfähig. In jedem Kind steckt eine Art physikalisches Grundwissen. Wird dieses nicht genutzt und gefördert, schwindet dieser „Muskel“, wie bei einem Sportler. Der Verein „TfK – Technik für Kinder e.V.“ will diese offene und neugierige Haltung nutzen, indem eine Umgebung geschaffen wird, in der Kinder Erfahrungen sammeln und ausprobieren können. Spielerisch und ohne Lerndruck, spannend und unterstützend begeistert der Verein an der Technischen Hochschule Deggendorf zusammen mit Sponsoren, Kooperationspartnern und Schulen Kinder für technische Themen.


Zum fünften Mal in Folge kamen an der Grundschule Arrach-Haibühl  Viertklässler früh mit technischen Geräten in Berührung, gingen in Tuchfühlung mit der Technik, machten sich vertraut mit Werkzeugen und Schaltungen. Als Projektsponsor zeigte sich wiederum Geschäftsführer Josef „Fide“ Geiger von der „VSAT Satellitenkommunikation GmbH“ großzügig und unterstützte die Aktion finanziell. Aus seiner Firma kamen in den Vorjahren auch die Tutoren: Martin Silberbauer, Dieter Ammon, Rocco Barthel. Zur Freude der Schulleiterin Bettina Späth stelle der Arracher Förderer erneut das gesamte Material (Bausätze, Lötkolben, Werkzeugkoffer usw.) zur Verfügung. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mussten lediglich einen geringen Unkostenbeitrag für ihre Teilnahme berappen.                                                                                                


Aus betrieblichen Gründen war es Josef Geiger in diesem Jahr jedoch nicht möglich, Projektbetreuer zu stellen. Mangels Ausbilder und um das beliebte Projekt nicht einschlafen zu lassen, sprang kurzerhand die Gemeinde Arrach ein. Bürgermeister Sepp Schmid stellte dazu Bauhofleiter Stephan Hutter und Mitarbeiter Johannes Altmann ab, um die neugierigen und wissbegierigen Kinder beim Bauen, Tüfteln und Entdecken mit Grundkenntnissen in unterschiedlichen Technikbereichen zu versorgen. Bei einem Kurzbesuch überzeugte sich das Gemeindeoberhaupt im Kursraum vom Nutzen des Projektes, bei dem er nur positive Seiten erkennen konnte. Sein erklärter Wunsch war, dass sich in den nächsten Jahren wieder Tutoren (evtl. Lehrlinge aus dem 3. Lehrjahr im Bereich Elektriker, Elektroniker, Techniker) finden, die den TfK-Unterricht begleiten. „Man darf nicht vergessen, dass dies auch eine Werbung für die Betriebe ist.“ Mit diesem Zukunftsprojekt könne man schon Kindern in der Grundschule vermitteln, dass Elektroniker ein erstrebenswerter Ausbildungsberuf ist. Schön wäre auch, wenn sich ein anderer Sponsor finden würde, der Josef Geiger ablöst.                                                                                                                                                                                                                                                                          

So konzentriert sind die 13 Kinder wohl nicht immer bei der Sache. Die fünf Mädchen und acht Buben werkelten, tüftelten, löteten und schraubten, was das Zeug hält an einer Kojak-Sirene. An sechs Nachmittagen zu je 120 Minuten wurden LED-Taschenlampen gebastelt, Wechselblinker gebaut und Schaltkreise erstellt. Stephan Hutter und Johannes Altmann führten die SchülerInnen spielerisch und ohne Lerndruck an die Naturwissenschaften heran und leisteten Hilfestellung beim Löten und Schrauben. Beim Selbermachen und „Be-Greifen“ wurde auch das eine oder andere individuelle Talent entdeckt. Auch viele eigene Fähigkeiten wurden gefördert und ausgebaut. Alle selbst gebauten Geräte durften abschließend mit nach Hause genommen werden. „Die Kinder sind die ganze Zeit voll dabei und haben jede Menge Spaß damit“, zeigten sich auch die beiden Tutoren überzeugt.



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer









Informationen zum Projekt „Landkreis Cham inklusiv und barrierefrei“

Seit 01. Februar 2017 gibt es das Projekt „Landkreis Cham inklusiv und barrierefrei“ der Barmherzigen Brüder Reichenbach. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert, und der Bayerische Gemeindetag Kreisverband Cham, der Landkreis Cham und der ASV Cham e.V. 1863 unterstützen das Projekt als Kooperationspartner.

Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Landkreis Cham – denn Barrierefreiheit und Inklusion sind gut für uns alle: für Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kinder, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Ein wichtiges Ziel des Projektes ist es, bestehende Hürden abzubauen und dafür zu werben, dass in allen Lebensbereichen von vorneherein an Inklusion und Barrierefreiheit gedacht wird. So macht es Sinn, Menschen mit Behinderung gezielt von vorneherein in Planungsaktivitäten miteinzubeziehen – denn diese Menschen sind die „Experten in eigener Sache“ und können oftmals wertvolle Anregungen liefern. Wir vermitteln hierfür gerne den Kontakt zu unserer Prüfgruppe „Barrierefreiheit? Wir helfen weiter!“.

Wenn Sie sich auch beteiligen möchten sind Sie herzlich willkommen – ob zum Austausch oder zur aktiven Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen des Projekts, welche alle wichtigen Lebensbereiche abdecken:

·         Arbeit und Beschäftigung

·         Barrierefreiheit und Wohnen

·         Bildung und Erziehung

·         Freizeit, Sport und Kultur

·         Tourismus – inklusive Urlaubsregion Cham

·         Arbeitskreis „Landkreis Cham Inklusiv“

Wenn Sie z.B. eine Idee rund um die Thematik Inklusion und Barrierefreiheit haben, welche Sie gemeinsam mit anderen umsetzen möchten, melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Sie!

Kontakt:

Offene Behindertenarbeit im Landkreis Cham, Schützenstraße 14, 93413 Cham

Ansprechpartner: Michael Trautner

Email: michael.trautner@barmherzige-reichenbach.de

Tel.: 09971 / 200 94 93









Informationen zum Jugendschutz


Das Landratsamt Cham - Amt für Jugend und Familie - informiert über die wichtigsten Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes

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Außerdem wird auf die Broschüre "Jugenschutz verständlich erklärt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hingewiesen: